»Wir können unsere Produkte auf Ihre individuellen Wünsche anpassen«

Dieter Damm - Leiter Entwicklung

Standard-Formularsets

NADOKlive - papierbasierte Einsatzdokumentation

NADOKlive unterstützt die papiergebundene Dokumentation von Notarzt- und Rettungsdienst-Einsätzen in strukturierter Form.

Während des Notarzt- oder Rettungsdienst-Einsatzes werden die notfallmedizinischen Daten auf einem scanfähigen Notfallprotokoll dokumentiert. Dazu stehen Standardformularsets für die verschiedenen Einsatzarten zur Verfügung: Notarzt- und Rettungseinsatz, Interhospitaltransfer sowie innerklinischer Notfalleinsatz. Alternativ können Formularsets auch nach Anwenderwünschen individuell gestaltet werden.

Die ausgefüllten Formularsets werden mit einem Dokumentenscanner digitalisiert, auf Korrektheit und Vollständigkeit geprüft und zusammen mit den gescannten Papierabbildern gespeichert. Papierabbilder können in farbiger Darstellung oder als farbreduziertes Bild (schwarz/weiß) verarbeitet werden.

Durch den klar gegliederten Aufbau der NADOKlive-Formularsets wird eine schnelle und übersichtliche Einsatzdokumentation gewährleistet. Jedes Formularset trägt eine eindeutige, maschinell lesbare fortlaufende Nummer. Dadurch werden Doppelerfassungen und Verwechslungen einzelner Seiten einer Einsatzdokumentation ausgeschlossen.

Nach der Dokumentation und Abgabe eines Durchschlages für die Patientenakte können die Protokolle unabhängig voneinander mit einem Scanner am PC-Arbeitsplatz eingelesen und in einer Datenbank zentral gespeichert werden.

 

Die in NADOKlive integrierte Finereader-ICR-Erkennung wandelt handschriftliche Eintragungen (Zahlen, Buchstaben und Markierungen) zuverlässig in elektronisch verarbeitbare Daten um.

Die erfassten Daten werden anhand von teilweise konfigurierbaren Plausibilitätsregeln geprüft. Diese Plausibilitätsprüfungen gewährleisten einerseits vollständige und sinnvolle Daten, andererseits die logische Konsistenz des Gesamtdatensatzes. Darüber hinaus wird die Übereinstimmung der extrahierten Daten mit zuvor definierten Verzeichniseintragungen wie z.B. Rettungsmittel, Zielkliniken und Mitarbeiter-Namen überprüft.

Das Abbild des per Scanner erfassten Papieroriginals wird dabei immer neben dem Bearbeitungsformular mit den extrahierten Daten zur Sichtprüfung angezeigt.

Nicht den Plausibilitätsprüfungen entsprechende Eintragungen werden farblich hervorgehoben. Ein erklärender Hinweistext leistet für jede Einzelinformation Hilfestellung bei der Korrektur. Die Korrektur der interpretierten Dokumentationsdaten oder die Neuerfassung und Aktualisierung einzelner Eintragungen sind ohne besondere EDV-Kenntnisse für jeden Benutzer möglich. Die Anwendung führt dabei je nach eingestelltem Modus entweder nacheinander durch alle noch zu korrigierenden Eintragungen oder aber automatisch durch eine vordefinierte Bearbeitungsreihenfolge.

Die erfassten Protokolle können unabhängig vom jeweiligen Fehlerzustand (auch unvollständig) gespeichert werden. Ergänzende Formulare und Unterlagen (Todesbescheinigung, Medikamentenlisten, EKG-Ausdruck etc.) können ebenfalls gescannt und einem Datensatz zur Archivierung und späterem Ausdruck zugeordnet werden.

Umfangreiche logische und medizinische Plausibilitätsprüfungen sichern eine hohe Datenqualität. Vom System erkannte unvollständige oder fehlerhafte Daten können im Dialog korrigiert werden. Das Abbild des per Scanner erfassten Originals wird neben dem Bearbeitungsformular zur Sichtprüfung angezeigt. Es steht jederzeit als unveränderbares Dokument zur Einsichtnahme und zum Ausdruck zur Verfügung. Der Gang ins Archiv wird damit häufig überflüssig – weitere Durchschläge sind oft nicht mehr erforderlich und reduzieren die Kosten des Notfallprotokolls.

Alle Daten können exportiert und z.B. mit Microsoft-Excel® oder anderen Office-Anwendungen weiter bearbeitet werden. Desweiteren ist es möglich Exporte für externe Qualitätssicherungsstellen wie z.B. MIND2 und MIND3 sowie die Reanimationsanalyse zu erstellen. Die neusten Versionen unserer Standardformulare basieren auf dem MIND3-Datensatz.

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